Ibiza.

Ibiza – the amazing Island.

2011 und 2012 durfte ich dort meinen Sommerurlaub verbringen. Geflogen bin ich damals mit 2 Klassenkameradinnen. Der erste Urlaub ging 7 Tage und der zweite 10 Tage. Wir sind jedes Mal im September geflogen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir immer Semesterferien. 🙂

Warum wollten wir unbedingt nach Ibiza? Wie bereits in meinem Blogpost über Mallorca erwähnt, ging es in erster Linie um die Musikrichtung beim Feiern. Wir haben uns im ersten Jahr für das Hotel ‚Fiesta Don Toni’ entschieden. Im zweiten Jahr für das direkte Nachbar Hotel  ‚Fiesta Hotel Playa den Bossa‘.Uns haben beide Hotels wirklich sehr gut gefallen. Super Essen, direkte Strandlage und sehr ordentliche Zimmer mit großzügigen Balkons.

Don Toni Poolbereich.
Don Toni Poolbereich.

Vorab: Wir haben ungefähr 700 Euro für Flug und Hotel in den beiden Jahren bezahlt. Uns war von vornherein bewusst, dass Ibiza aber mehr an Taschengeld abverlangt als Mallorca. Und so war es auch. Wir hatten pro Nase ungefähr 600-800 Euro Taschengeld mit. Und man muss dazu sagen, ich trinke keinen Alkohol. Hätte ich Alkohol getrunken, wäre es wesentlich teurer geworden. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man nach Ibiza fliegt zum feiern. Ein Glas Wasser kostet im Pacha zB. 9 Euro, ein Glas Coca Cola 12 Euro und ein Glas Wodka Red Bull 25 Euro. Und falls man auf die glorreiche Idee kommt, aus dem Wasserhahn zu trinken: es ist Salzwasser. Keine Chance.

Tagsüber sind wir meistens direkt an unseren Strand gegangen – die Playa den Bossa. Ein sehr langer schöner Sandstrand. Und vor allem: sehr sauber.

Playa den Bossa.
Playa den Bossa.

Einkaufen konnte man wie auf Mallorca recht günstig an den Shops entlang der Straße.

Unser Hotel lag nur 5 Minuten vom ‚Ushuaia’ und vom ‚Space’ entfernt. Der durchschnittliche Eintrittspreis im Ushuaia liegt bei 40 Euro und im Space variiert er zwischen 20 – 40 Euro. Es kommt natürlich immer darauf an, welche DJs am Abend auflegen. Am Strand werden tagsüber Bändchen für das Space verteilt das wenn man vor 24:00 in die Disco geht ‚nur’ 20 Euro bezahlt und sogar ein Freigetränk hat. BITTE VORSICHT: Viele Promoter wollen einem diese Bändchen verkaufen. Sie sind UMSONST! Lasst euch nicht von einigen Pappnasen übers Ohr hauen.

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Im Folgenden empfehle ich euch Partys auf Ibiza:

  1. Ganz klar ein Muss – David Guetta im Pacha. Es ist nicht ganz meine Musikrichtung. Aber wenn man schon mal auf Ibiza ist, sollte man ihn nicht verpassen. Kostenpunkt: 80 Euro Eintritt. Aber es lohnt sich. Versprochen. Besser als jedes Konzert – denn man erlebt ihn hautnah.
  2. Flower Power im Pacha. Kostenpunkt: 48 Euro.
  3. Kehakuma im Space. Kostenpunkt: 35 Euro.
  4. Carl Cox im Space. Kostenpunkt: 35 Euro.
  5. ENTER im Space. Kostenpunkt: 50 Euro.
  6. WE LOVE Space. Kostenpunkt: 45 Euro.
Space.
Space.

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Die aufgelisteten Partys sind noch aktuell. Einige Partys die wir besucht haben, werden leider nicht mehr organisiert.
Einige DJs treten auch leider nicht mehr auf Ibiza auf. Wie beispielsweise Swedish House Mafia. Wir hatten 2011 das Glück, sie noch im Pacha live zu erleben. Ich bin ein riesengroßer Fan von Sebastian Ingrosso und es war wirklich der coolste Abend überhaupt.
Desweiteren haben wir Tiesto & Avicii live gesehen. Die treten leider nicht immer auf. Aber ich weiß, dass zum Beispiel Avicii Ende Juli im Ushuaia ist.
Ins Ushuaia würde ich an Eurer Stelle auf JEDEN Fall. Es ist einfach so eine schöne Location. Die Partys dort gehen immer von 17:00 – 24:00 Uhr, da die Bühne im Poolbereich des Hotels ist.

Ushuaia.
Ushuaia.
Ushuaia.
Ushuaia.
Ushuaia.
Ushuaia.

Wir waren auch im Privilege und Amnesia. Aber diese beiden Discos haben mir nicht sooo zugesagt. Viel zu groß und unübersichtlich. Dennoch: man sollte es gesehen haben wenn man dort ist.

An einigen Tagen haben wir uns auch einen Roller ausgeliehen und haben eine Bucht gesucht, die ich vorher im Internet entdeckt hatte – ‚Cala Conte’. Es ist mit Abstand eine der schönsten Buchten die ich jemals gesehen habe. Sie liegt etwas versteckt – aber es hat sich jedes Mal gelohnt dorthin zu fahren.

Cala Conte.
Cala Conte.
Cala Conte.
Cala Conte.

Ich möchte euch aber noch so einige Tipps geben für Ibiza im Allgemeinen:

Ich weiß, Promoter wirken immer sehr nett und machen ja so tolle Angebote etc. Aber wir haben uns zweimal so dermaßen übers Ohr hauen lassen. Deshalb lasst es bitte. Diese ganzen Aktionen mit Eintritt Vergünstigung & hier & dort frei trinken etc. sind völliger Schwachsinn.

Man hat uns auch damals die Bootstour nach Formentera verkauft und das war mit Abstand der schrecklichste Tag in allen Urlauben zusammen. Uns wurde versprochen Jetski zu fahren, Freigetränke auf dem Boot und Essen sowieso. Wisst Ihr wie der Tag tatsächlich aussah?

Man durfte sich hinter einen Typen setzen – er fuhr 1 Minute – hat einen vom Jetski geschmissen und man durfte zurück zum Boot schwimmen. Das freie Trinken bestand aus einem Glas Coca Cola und das Essen gab es erst auf der Rückfahrt – ein kleines Baguette.

Auf Formentera selber haben wir an einem einsamen verlassenem Strand angehalten wo es nichts gab – wirklich nichts. Kein Essen, kein Trinken, keine Schirme, keine Liegen. Da man nicht direkt an dem Strand halten durfte, wurden wir mit einem Schlauchboot vom Schiff zum Strand gefahren. Doch zurück gab es ein Problem: das Schlauchboot war kaputt. Das ganze hat ewig gedauert, weil wir das Schlauchboot eines anderen Schiffs mitbenutzten. Wir waren alle nass, es wurde dunkel und alle hatten schlechte Laune. Diese Tour ist definitiv nicht zu empfehlen.

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Naja, jetzt wieder zu den schönen Dingen dieser Insel. 🙂

Wir sind an einem Abend auch in die Innenstadt von Ibiza gefahren. Sie ist einfach richtig niedlich und hübsch gemacht. Am Hafen kann man sehr gut Abendessen gehen. In der Altstadt kann man sehr schöne Läden besuchen, welche von Einheimischen betrieben werden. Sehr schöne ‚Hippie’ Kleidung darf gerade hier natürlich nicht fehlen. 🙂

Ihr merkt, Ibiza ist sehr kostspielig. Ich habe bewusst dieses Mal alle Preise aufgelistet. Somit habt Ihr einen Überblick, was ein Trip nach Ibiza ungefähr kostet. Aber ich kann sagen, es lohnt sich wirklich. Auch wenn man nicht bloß zum feiern hinfliegt.

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I love Ibiza.
I love Ibiza.

 

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