Rundreise – Hawaii und Kanada

Nach etwas längerer Zeit gibt es endlich wieder einen Blogbeitrag zu einer ganz besonderen Reise von meinem Mann und mir. Vielleicht habt Ihr es bereits auf Instagram mitbekommen, dass wir im Juni eine etwas längere Reise nach Hawaii und Kanada unternommen haben.

Auf Instagram habe ich Euch gefragt, was Ihr alles zu dieser Reise wissen möchtet. Also beginne ich von Anfang an.:)

Anreise, Hotels.
Erster Stop: Hawaii, Honolulu

Von Frankfurt sind wir mit Condor erst einmal rüber nach Vancouver, Kanada geflogen. Hier hatten wir einen Aufenthalt von circa zwei Stunden bevor es dann endlich nach Hawaii, Honolulu ging. Ich muss zugeben, die Reise war anstrengender als gedacht, da die Maschine von Condor nicht sonderlich viel Beinfreiheit geboten hat. Schlaf, gleich null. Aber dafür waren die Flüge mit 500€ (one way) pro Person relativ günstig.

Vom Flughafen ging es dann für uns in das erste Hotel Moana Surfrider direkt in Waikiki. Einige hatten mich vorher gewarnt, dass wir bloß nicht in Waikiki übernachten sollen. Es sei der Ballermann der USA. Ich für meinen Geschmack kann diese Aussage absolut nicht bekräftigen. Ehrlich gesagt fand ich die Lage perfekt. Abends hat man die Möglichkeit etwas Essen zu gehen, man kann sogar richtig gut shoppen gehen oder einfach nur am Strand noch etwas trinken gehen. Zudem war ich sehr positiv überrascht, wie schön der Strand bzw. das Meer hier sind.

Des weiteren haben wir das Hotel Laylow Waikiki besucht. Für uns auch ein absolutes Highlight und eines der modernsten und coolsten Hotel, dass wir je in den USA besucht haben. Das Hotel liegt zwar nicht direkt am Strand, besitzt aber einen schönen und vor allem ruhigen Poolbereich. Obwohl das Hotel direkt im Zentrum liegt, ist es wie eine kleine Ruheoase. Aber schaut selbst.:)

Honolulu. Ausflüge, Auto, Strände uvm.

Ich empfehle auf jeden Fall einen Mietwagen zu buchen. So seid Ihr absolut flexibel und könnt die zahlreichen traumhaften Strände dieser Insel abklappern. Ich muss jedoch hinzufügen, dass die Entfernungen nicht zu unterschätzen sind. Wir sind beispielsweise von Waikiki nach North Shore (eine traumhafte Gegend mit sagenhaften Stränden im Norden der Insel) ungefähr eine Stunde gefahren.

Am Abend, wo der Berufsverkehr auch auf Hawaii ordentlich rollt, haben wir teilweise sogar 1 1/2 Stunden zurück gebraucht. Daher plant auf jeden Fall ein, den Tag früh zu starten. Somit lohnt sich die Reise in den Norden. Ursprünglich wollten wir für ein paar Tage auch im Norden ein Hotel buchen, sodass wir uns die langen Autofahrten sparen. Jedoch gibt es hier zum einen keine große Auswahl und zum anderen sind die Hotels und Airbnb's nicht sonderlich ansprechend und dazu noch sehr teuer.

An Stränden empfehle ich Euch unsere persönlichen Favoriten: Sunset Beach, Ka'a'awa Beach Park und natürlich Lanikai Beach. Meistens haben wir tagsüber am Lanikai Beach gelegen und sind gegen Nachmittag weiter hoch zum Sunset Beach gefahren. Hier hat man den schönen Sonnenuntergang auf der ganzen Insel.:)

Ich schätze, vielen von Euch verbinden mit Hawaii natürlich auch den Hoomaluhia Botanical Garden. Ein absolutes must-see wenn man dort ist. Jedoch muss ich Euch bezüglich Fotos ein wenig enttäuschen: denn man kann leider nicht so einfach ein Bild auf der Straße knipsen, wie es vielleicht auf Instagram dargestellt wird. Denn dort steht ein Security Häuschen wo streng kontrolliert wird, ob man auf der Straße stehen bleibt und Fotos macht. Hier kann man eine Strafe von bis zu 500$ riskieren. Ich empfehle Euch: fahrt einfach gleich direkt hoch zum Botanischen Garten. Denn dort ist die Aussicht auf die Berge mindestens genau so schön, wie von der Straße.:)

Wenn Ihr Zeit habt, verbringt unbedingt einen Tag auf der Kuala Ranch. Dort findet Ihr Secret Island. Leider haben wir es zeitlich nicht mehr geschafft, aber von diesem Ort schwärmen auch immer sehr viele. Also, ein Grund wieder zu kommen.:)

Wenn Ihr Lust auf etwas Sport habt, empfehle ich unter anderem einen Hike zum Crouching Lion Tail und zum Lanikai Pillbox. Es gibt noch zahlreiche weitere Routen, welche wir aber leider nicht geschafft haben.:)

Essen – das wohl mit Beste an Hawaii

Auf das Essen habe ich mich persönlich mit am meisten auf Hawaii gefreut.;) Was auch sonst. Denn hier startete wohl mit unter der Hype um die beliebten Acai Bowls. Unser Lieblingsspot war hier Sunrise Shack direkt am Sunset Beach. Hier haben wir teilweise gefrühstückt und sogar zu Abend gegessen. Es war einfach zu lecker.:)

Ebenfalls empfehlenswert ist Hale'iwa Bowls, Moana Café, Kahkufarm und ARVO. Den besten Kaffee bekommt Ihr in Waikiki bei Olive and Oliver. Zugegeben: wir haben uns fast nur von Acai Bowls ernährt. Zu Abend haben wir uns aber auch manchmal eine Poké Bowl (ups, schon wieder eine Bowl … 🙂 bei Poke Bar geholt.

Denn Essen gehen ist auf Hawaii noch dazu wirklich sehr teuer. Nicht zu vergleichen mit den selbst schon sehr teuren New Yorker Preisen. Aber in der Poke Bar könnt Ihr Euch eine leckere Bowl selbst zusammen stellen und das für immerhin 'nur‘ 14$.

Eine Nacht auf Kauai

Wir sind mit Hawaiian Airlines innerhalb von 40 Minuten rüber nach Kauai geflogen. Der Flug hat hin- und zurück 100€ gekostet. Insgesamt sind wir zwei Tage auf der traumhaften Insel geblieben und wir wären gerne noch länger geblieben. Übernachtet haben wir im ‚The Iso‚ Hotel.

Ich empfehle auch hier ein Auto zu mieten und bucht unter anderem unbedingt die Tour an die Na Pali Coast. Die Insel ist insbesondere für Wanderer geeignet, die Lust auf ein kleines Abenteuer durch die traumhaften Wälder haben. Beispielsweise durch den Waimea Canyon State Park. Ihr findet auf Kauai auch zahlreiche Wasserfälle. Aber nicht zu vergessen: Queen's Bath. Aber bitte geht hier nicht unbedingt schwimmen, denn so schön es auch ist: es ist sehr gefährlich. Selbst erfahrene Schwimmer sind hier schon verunglückt. Die Strömungen auf Hawaii sind generell nicht zu unterschätzen.

Weiter geht es nach Kanada

Wir haben uns dazu entschieden unsere Reise nach Hawaii mit Kanada zu verbinden. Uns war wichtig, noch etwas weiteres Neues zu entdecken. Mit Westjet sind wir nach San Francisco geflogen und von dort aus ging es direkt nach Calgary. Für die Flüge (one way) haben wir sage und schreibe nur 80€ pro Person bezahlt. Calgary befindet sich ganz in der Nähe vom Banff Nationalpark. Ein Ziel, welches schon länger auf unserer Bucketlist stand.:) Übernachtet haben wir im Malcolm Hotel in Canmore. Die Stadt liegt unmittelbar an der Grenze zum Banff Nationalpark und zu den ersten beliebten Seen fahrt Ihr nur 40 Minuten.

Leider hatten wir effektiv nur 4 Tage. Aber wir wollten natürlich erst einmal schauen, ob Kanada überhaupt etwas für uns ist. Und ich kann sagen: ja, es war zwar eine ganz andere Reise als sonst in die Berge. Aber es tat SO gut! Es war irgendwie erholsamer als jeder Urlaub am Strand. Verrückt, oder? Aber die Berge und die Seen waren einfach ein Traum.

Empfehlenswert sind natürlich Lake Moraine, Lake Louise, Three Sisters, Johnston Canyon (unbedingt auch zum zweiten Wasserfall weiter laufen), Peyto Lake und Emerald Lake. Wir hätten so gerne die Tour zum Glacier Icefield unternommen, aber dafür war leider die Zeit zu knapp.:)

In den Nationalpark kommt Ihr ganz einfach mit Eurem Mietwagen. Hier bezahlt Ihr circa 12€ Eintritt für zwei Personen für einen ganzen Tag. Die Parkplätze an den Seen und Wanderwegen sind kostenlos. ABER: stellt sicher, dass Ihr so früh wie möglich dort seid. Denn bereits um 8:00 Uhr werden die Parkplätze größtenteils gesperrt und Ihr müsst mit Shuttles weiter fahren. Daher lohnt es sich hier früh aufzustehen, bevor der große Ansturm los geht.

Zusammenfassend war diese Reise was Flüge angeht preislich im Rahmen. Jedoch ist Hawaii weitaus kostspieliger als Kanada. Das Leben im Bezug auf Essen, Trinken, Ausflüge, Parken in der Stadt etc. ist wahnsinnig teuer. Ich möchte Euch nur darauf vorbereiten, falls Ihr eine Reise dorthin geplant habt, dass vor Ort einige versteckte Kosten auf Euch zukommen werden. Wir wurden leider überrascht. Aber, es hat sich gelohnt und wir werden auf jeden Fall wieder kommen.:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.