Unsere Reise nach Kapstadt

Auf Instagram hatte ich Euch gefragt, was Ihr demnächst auf meinem Blog lesen wollt. Unter anderem ist vermehrt unsere nach Kapstadt hinterfragt wollen. Ich habe eigentlich gedacht, dass es ja schon sehr viele Beiträge zu diesem Reiseziel von anderen Bloggern gibt, aber Ihr wolltet auch meine Meinung und meine Empfehlungen hören. Also, legen wir gleich los.:)

Unterkünfte

In Kapstadt haben wir hauptsächlich in AirBnB Apartments gewohnt. Wenn Ihr hierher reist, kann ich Euch diese Art von Unterkunft auch nur empfehlen. Selten habe ich so günstig und schön gewohnt, wie hier. Als Lage würde ich Euch hier Sea Point und Camps Bay Nähe empfehlen. So seid Ihr in der Nähe vom Strand, aber habt auch zugleich gute Restaurants in unmittelbarer Nähe. Tatsächlich ist es auch so, dass Essen gehen weitaus günstiger ist, als Essen gehen. Ja, richtig gehört. Wir waren zwei Mal groß einkaufen und haben nicht schlecht gestaunt, als wir auf die Rechnung geschaut haben. Schaut auf jeden Fall, dass Eure Unterkunft einen eigenen Parkplatz, im besten Fall sogar ein Parkhaus, besitzt. So seid Ihr gerade über Nacht auf der sicheren Seite.:)

Restaurants

Okay, ich habe selten eine Stadt erlebt, wo man SO gut Essen gehen kann, wie hier. Ich habe daher sämtliche Tipps für Euch, welche ich nun auflisten werde. Aber eines vor ab. Wir haben unter anderem im Hussar Grill gegessen und wir haben noch nie so gutes Fleisch gegessen. Und das zu unschlagbaren Preisen! Wir wären vermutlich nie dorthin gegangen, wenn wir dieses Restaurant nicht empfohlen bekommen hätten. Probiert unbedingt die Sauce Hollandaice, die käseüberbackenen Maiskörner und Butternut. Und sendet mir Bilder, damit ich Euch so richtig beneiden kann.;)

Frühstück
– Nourish'd
– Jarryds
– The Loading Bay
– Harvest Café & Deli
– Kleinsky's Delicatessen
– The Strangers Club

Mittagessen/Abendessen
– Hussar Grill
– Tiger's Milk
– Codfather
– Lemon Butta
– Three wise Monkeys
– Burger & Lobster

Strände und Ausflüge

Wer denkt, dass Kapstadt nur aus einem reinem Strandurlaub besteht, der irrt. Man kann hier so viel unternehmen, dass leider zwei Wochen viel zu kurz gewesen sind. Vom Helikopter Flug bis hin zu einer Safari Tour ist alles möglich. Den Helikopter Flug haben wir beispielsweise vor Ort direkt an der Waterfront gebucht. Kostenpunkt war circa 100€ pro Person für 20 Minuten. Im Vergleich zu unserem Helikopterflug in New York war es wesentlich günstiger. Eine absolute Empfehlung und es war jeden Cent wert.:)

Wir hatten für die zweite Woche in Kapstadt übrigens ein Auto gemietet und konnten somit auch die Umgebung von Kapstadt erkunden. Verpassen solltet Ihr auf keinen Fall Signal Hill, Chapman Peak Drive, Bolders Beach, Kommetjie, Bo-Kaap und natürlich die Weinberge. Hier haben wir auch zwei Übernachtungen gebucht, sodass wir genügend Zeit hatten.:) Einfach traumhaft! Ich empfehle hier ein Picknick (unbedingt vorab buchen) in Boschendal zu buchen. Hier kann man für ein paar Stunden so richtig die Seele baumeln lassen. Das schönste Weingut ist für uns persönlich Graff (auch ein traumhaftes Hotel!!) und Zorgvliet gewesen.

Eine Wanderung auf den Lions Head empfehle ich natürlich ebenfalls. Nur seid Euch bewusst: es ist echt anstrengend und gar nicht so ungefährlich wie es immer so auf Instagram ausschaut. Vielleicht bin ich auch zu ängstlich, aber mir war teilweise schon etwas mulmig dort oben. Schaut auf jeden Fall, dass Ihr nicht zu spät wieder runterklettert, da man einen gewissen Part sich nur an Drahtseilen festhalten kann. Aber die Aussicht ist es allemal wert gewesen. Insbesondere wo die Wolken gegen Abendsonne langsam den Berg umhüllt haben. Einfach der absolute Hammer. So etwas habe ich noch nie erlebt.

An Stränden hatten wir einen klaren Favoriten, Clifton Beach. Hier lagen wir die meiste Zeit. Camps Bay ist aber auch nicht zu verachten, da man hier auch viele schöne Restaurants vor Ort hat.

Eine Safari haben wir natürlich ebenfalls gemacht. Aber hier muss ich leider, leider sagen, dass es nicht so war, wie wir es uns vorgestellt haben. Natürlich war es wahnsinnig schön, die Tiere fast hautnah zu erleben, aber das hatte für uns keinewegs etwas mit freier Wildbahn zu tun. Eine richtige Safari würde ich daher eher im Krüger Nationalpark empfehlen!

Das Thema Sicherheit

Mich haben leider auch beunruhigte Nachrichten erreicht, zur Sicherheit in Kapstadt. Ob man sich unwohl fühlt, gerade als Blondine und ob wir beklaut wurden oder gar schlimmeres. Um ehrlich zu sein, haben mir eher diese Art von Nachrichten Sorgen gemacht und ich habe mir vorher auch keine großen Gedanken dazu gemacht.

Ich persönlich habe mich vor Ort zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt. Das lag wahrscheinlich unter anderem daran, dass wir immer zu viert unterwegs waren. Aber zugeben, wir hatten auch keine Markenhandtaschen dabei und keinen wertvollen Schmuck an. Somit waren wir eher bedeckter unterwegs, als vielleicht an anderen Urlaubsorten. Uns wurde vorher gesagt, dass man am besten mit einem UBER unterwegs sein sollte, da einige Taxifahrer nicht ganz so nett sein sollen.;) Deshalb hatten wir auch hier keinerlei schlechte Erfahrungen mit Fahrern und haben uns immer brav ein UBER bestellt. Welches übrigens wahnsinnig günstig ist!!! Kein Vergleich zu Deutschland oder vielen anderen Ländern.

An einem Abend jedoch unsere Jungs zu einem Kiosk gelaufen, um ein bisschen Schokolade und Chips zu besorgen. Hier wurden die beiden tatsächlich etwas tätiger von einem älteren Mann belästigt. Daraufhin wurde uns gesagt, dass man bitte auch für KURZE Strecken (auch für nur 300 Meter) ein UBER bestellen solle. Wahnsinn, oder? Dabei laufe ich zum Beispiel super gerne. Aber Sicherheit geht vor. Das haben wir dann auch in den folgenden Tagen berücksichtigt. Aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es keine großen beunruhigenden Momente während unserer Zeit in Kapstadt gegeben hat und ich jederzeit auch nur mit einer Freundin hinreisen würde!:)

Wenn Ihr noch Fragen habt, hinterlasst sie mir gerne wieder in den Kommentaren. xx

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.